Tief verwurzelte Blockaden erkennen und lösen. Erfahren Sie mehr über den Ablauf einer Sitzung.

Eine reinkarnationstherapeutische Sitzung besteht im Normalfall aus einem Vorgespräch, dem Einstieg über die sog. „MES-Brücke“, der Durcharbeitung, der Integration und einem Nachgespräch.
Vor der eigentlichen Therapie erfolgt einmalig ein umfangreiches Vorgespräch (Anamnese), in dem Sie zu Beginn Ihre Themen benennen, die Sie bearbeiten und transformieren möchten. Ich erfrage unter anderem Ihre aktuellen Problemstellungen/Beschwerden und deren Auswirkungen im Alltag, Lebensumstände, belastende Lebensereignisse etc.. Gleichzeitig dürfen Sie in sich hineinspüren, ob Sie sich bei mir wohlfühlen und Vertrauen aufbauen können. Vertrauen bildet den Grundstein für eine erfolgreiche therapeutische Arbeit. Ausgehend von diesem intensiven Gespräch formulieren wir gemeinsam das Therapieziel und stimmen die weitere Vorgehensweise ab. Bitte planen Sie für das lange Vorgespräch stets eine Zeit von zwei Zeitstunden ein.
In der eigentlichen Therapiesitzung nimmt ein kurzes Vorgespräch nur noch einen Zeitrahmen von ca. 20 Minuten in Anspruch.
Das weitere Prozedere kann sich ganz unterschiedlich gestalten, da jeder Mensch ein unterschiedliches Repräsentationssystem aufweist. Bei dem einen zeigen sich bspw. Bilder aus der Zeit seiner Kindheit, beim anderen eher aus der Zeit seines Erwachsenlebens oder aus vergangenen Leben.
Über eine bestimmte Einstiegstechnik, die sog. „MES-Brücke“, ermögliche ich Ihnen, zurück an den Ursprung Ihrer Thematik zu gelangen und die seelische Verletzung aus der Vergangenheit/dem Unterbewusstsein behutsam zurück in Ihr Bewusstsein zu bringen. Ich greife hierbei ausschließlich auf das zurück, was Ihr Unterbewusstsein mir anbietet. Nur das, was Ihnen als Bild, Geräusch, Geschmack, Geruch, Empfindung aufsteigt, ist zur Bearbeitung reif.
Kennen Sie bspw. den Satz „Das war früher halt so?“ Man darf heute fragen „Wie hätte es denn sein sollen?“ Ich begleite Sie dabei, wenn Sie die ursprüngliche seelische Verletzung mit den dazu gehörigen körperlichen Empfindungen in diesmal geschütztem Rahmen erneut durchleben. Was haben Sie in diesem Moment damals gebraucht und was hat gefehlt? Dies alles ist stets ein individueller Prozess, bei dem ich Ihnen zur Seite stehe. Mussten bspw. Gefühle unterdrückt werden, dürfen Sie diese nun spüren. Was der Körper damals ausdrücken wollte, jedoch nicht konnte, darf er erstmals ausdrücken. So kann bspw. aufgestaute Wut im System gelöst werden. Was damals nicht ausgesprochen werden durfte, darf ausgesprochen werden. Überholte Glaubenssätze können in dieser Situation erkannt und losgelassen werden. Auch kann es bspw. bei einer damals empfundenen Ungerechtigkeit von entscheidender Bedeutung gewesen sein, dass kein Zeuge anwesend war, dieser ist nun in der Person des Therapeuten unterstützend anwesend etc..
Auf diese Weise kann das Trauma beendet werden. Auch die sich anschließende Integration erfolgt individuell nach Ihrer persönlichen Lebensgeschichte. Dann entsteht Raum für Heilung.
Je mehr man sich erinnern kann, umso mehr kann man übrigens auch seine bisherige Entwicklung verstehen und nachvollziehen, was wiederum die Akzeptanz sich selbst gegenüber und die Selbstliebe fördert.
